Nicht einmal im eigenen Bett ist der Mensch sicher



Es gibt nämlich mit bloßem Auge nicht sichtbare Mikroorganismen und Lebewesen, die dazu neigen, in unser Bett einzuziehen und sich dort zu vermehren. Neben fleckenbildendem Schimmel und Algen können dies Bakterien und Pilze sein, die unerwünschte Gerüche verströmen, aber auch die Hausstaubmilben gehören dazu, deren Anwesenheit ausgesprochen unangenehm und gesundheitsschädlich sein kann.

Einen idealeren Lebensraum als das Bett könnte man sich für die eben aufgezählten Lebewesen kaum vorstellen, denn während der 6 bis 8 im Bett verbrachten Stunden erwärmt sich die Matratze durch unsere Körperwärme in kleinerem oder größerem Maße, begleitet von hoher Luftfeuchtigkeit infolge des erheblichen Schwitzens. In diesem warmen und feuchten Milieu fühlen sich sämtliche Bakterien und Pilze in ihrem Element, sodass neben ihrem Überleben auch die Bedingungen für ihre Vermehrung gegeben sind. Dadurch setzt in unserem Bett eine unerwünschte Kettenreaktion ein, die zu einer Reihe von Unannehmlichkeiten und leider auch zur Entstehung von Krankheiten führen kann.

Einerseits treten in unserer Matratze durch den Stoffwechsel und die Alterung der Bakterien und Pilze nach einiger Zeit unangenehme Gerüche auf. Daneben bilden sich auch verschiedene Lebensgemeinschaften. Von unserer Körperoberfläche lösen sich täglich 1,5 Gramm Hautschuppen, von denen ein erheblicher Teil in unserem Bett landet. Diese Hautzellen werden von einer Art der mit uns im Bett lebenden Schimmelpilze vorverdaut, wodurch sie den ebenfalls mit uns lebenden Milben Nahrung bieten. Im Wesentlichen bauen wir also ohne unser Wissen, aber unter unserer tatkräftigen Mitwirkung eine Nahrungskette auf und erhalten sie aufrecht, die für unsere Gesundheit ausgesprochen schädlich sein kann. Die Hausstaubmilbe ist nämlich wegen ihrer hohen Allergenität eines der nutzlosesten Lebewesen. Die allergischen Erkrankungen werden durch das im Kot der Milbe enthaltene Eiweiß ausgelöst. Und wie sehr dieses Eiweiß in einem durchschnittlichen Schlafzimmer vorhanden ist, zeigt jene Angabe gut, dass bis zu 10 % des Gewichts eines seit einigen Jahren benutzten Kissens aus abgestorbenen Milben und deren Kot bestehen kann. Neben unserer Hautoberfläche leiden leider auch unsere Atemwege unter der Begegnung, denn während auf unserer Haut Nesselausschlag und Ekzem entstehen können, kann der in der Luft schwebende eingetrocknete Kot Heuschnupfen und Asthma verursachen.

Antimikrobiell behandelte Schlafzimmertextilien bieten uns zugleich ausreichenden Schutz, denn ihre unsichtbare Schutzschicht verhindert die Ansiedlung von Bakterien, Schimmel, Pilzen und Algen sowie deren Vermehrung. Darüber hinaus bieten die antimikrobiellen Textilien auch Schutz gegen die Vermehrung der Hausstaubmilbe, denn indem sie die Schimmelpilze fernhalten, machen sie auch die Nahrungsaufnahme der Milben unmöglich. Zudem erfolgt die Behandlung mit Silberionen und sonstigen Stoffen in das Gewebe integriert, das heißt, sie bettet sich darin ein, sodass sie sich nicht abnutzt und auch bei mehrmaligem Waschen nicht aus dem Matratzenbezug ausgewaschen wird.