Warum schwitzen wir nachts?
Immer wieder war die Rede vom Schwitzen, das die Qualität der nächtlichen Erholung beeinträchtigt. Obwohl die Schlafzimmerprodukte, die bei der Schaffung und Erhaltung des richtigen Schlafklimas eine Rolle spielen, die Häufigkeit und die Intensität des nächtlichen Schwitzens wirksam senken, lohnt es sich zu klären, wann wir das nachts auftretende Schwitzen als normal betrachten können.
Von mehreren tausend Befragten einer zu diesem Thema durchgeführten Untersuchung gaben 41 % an, dass bei ihnen im vergangenen Monat nächtliches Schwitzen aufgetreten sei. Daran ist gut zu erkennen, dass verstärktes nächtliches Schwitzen viele betrifft. Wichtig ist jedoch zu klären, wann sich dies mit Schlafzimmermitteln beheben lässt und wann man einen Arzt aufsuchen muss. Hinter dem Schwitzen, das sich durch die Verwendung eines guten Matratzenbezugs verhindern oder verringern lässt, steht nämlich in jedem Fall eine zu hohe Schlafzimmertemperatur beziehungsweise die Verwendung nicht umsichtig gewählter Materialien!
Das Schwitzen müssen wir als Teil der Wärmeregulierung des gesunden Organismus betrachten, denn der überhitzte Körper erzeugt mit den auf der Hautoberfläche verdunstenden Schweißtropfen einen natürlichen Kühlvorgang. Solange hinter der Überhitzung eine zu hohe Umgebungstemperatur, eine zu warme Decke oder eine nicht durchlüftungsfähige Matratze steht, kann das Phänomen als normal gelten. Besteht das nächtliche Schwitzen jedoch auch bei deren Verwendung fort, sollte man mit dem Problem einen Arzt aufsuchen.
Obwohl es nicht in jedem Fall leicht ist, zwischen mitwirkenden und auslösenden Ursachen zu unterscheiden, ist aus den das Phänomen untersuchenden Forschungen bekannt, dass am häufigsten die Menopause, Medikamente, Infektionen und hormonelle Probleme dahinterstehen. Das Bild wird dadurch weiter differenziert, dass die an Schlafzimmerprodukten Interessierten nicht zum Zweck einer komplexen Gesundheitsuntersuchung ins Geschäft kommen, sodass bei der Empfehlung der Produkte der Klimakollektion Fragen nach dem Gesundheitszustand nicht immer angebracht sind. Über die auslösenden Ursachen sollte man selbstverständlich Bescheid wissen, zugleich muss man nicht sofort nach gesundheitlichen Problemen suchen. In den meisten Fällen hat das nächtliche Schwitzen nämlich banale Ursachen; es genügt, daran zu denken, dass in der Heizsaison 53 % der Frauen und 46 % der Männer in einem Schlafzimmer mit höherer als der empfohlenen Temperatur schlafen.
